Das erste Büro eröffnete rund ein Jahr nach dem Mauerfall im thüringischen Sondershausen, heute ist…
Das erste Büro eröffnete rund ein Jahr nach dem Mauerfall im thüringischen Sondershausen, heute ist die Kette bundesweit mit 250 Reisebüro-Filialen und Franchise-Nehmern präsent: Reiseland feiert in diesen Tagen sein 35-jähriges Jubiläum und nimmt für sich in Anspruch, das älteste Franchise-System der Touristik zu sein.
Der Anfang war herausfordernd: In Sondershausen gab es keinerlei Infrastruktur, die schriftlich entgegengenommenen Reisebuchungen wurden jeweils am Abend auf westdeutscher Seite offiziell eingebucht.
Ab 1991 ging es dann rasant aufwärts: Binnen weniger Jahre etablierte sich Reiseland als Marktführer in den neuen Bundesländern, maßgeblich mit dabei war der spätere Top-Manager bei DER Touristik und FTI, Ralph Schiller.
Unter einem Dach mit RTK und TVG
Heute ist Reiseland Teil der RT-Group und somit unter einem Dach mit RTK und der Franchise-Kette TVG, mit der jüngst eine gemeinsame Jahrestagung in El Gouna stattfand. Das Unternehmen stehe für „Unabhängigkeit, Kompetenz und erstklassige Beratung“, betont das Geschäftsführer-Trio Thomas Bösl, Lars Helmreich und Christoph Rische. Reiseland sei „eine Erfolgsgeschichte, die gefeiert werden muss“.
Und nicht nur das: Genutzt wird das Jubiläum unter anderem auch für Events und Aktionstage. Spezielle Werbemittel dafür werden ab dem Sommer zu Verfügung stehen.
Besonders stolz sind die Geschäftsführer sowie die langjährige Franchise-Chefin Anna Schwingenschlögl auf die vielen Mitgliedsbüros, die sich erfolgreich spezialisiert hätten, etwa auf Kreuzfahrten, Familien- und Fernreisen sowie Städtetrips.
Fokus auf Ausbildung
Einen äußerst hohen Stellenwert genießt bei der Franchise- und Filialkette mit Sitz in Hamburg das Thema Ausbildung – „und das vom ersten Tag an“, betont Thomas Bösl. Die Auszubildenden der Reiseland-Reisebüros würden „ein vielfältiges Programm“ durchlaufen, verweist er auf eine Kombination aus theoretischen Grundlagen, praktischer Erfahrung und realitätsnahen Trainings.
Wie wichtig die Azubis sind, zeigen zudem Intiativen wie „Juma“. Das Kürzel steht für „Jung, mutig, anders“ und vereint junge Führungskräfte der Reisebüro-Kette in einem Netzwerk.