Sigrun Lüddecke

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DIE DESTINATION KALABRIEN AN DER SÜDSPITZE ITALIENS

besticht mit ihrem herrlichen Meer, den kleinen verträumten und antiken Dörfern, den modernen Städten sowie einer unberührten Natur mit Bergen, die Kalabrien fast vollständig mit Gebirgszügen bedecken. Aber auch zahlreiche Flüsse und Seen durchziehen die Destination wie der längste Fluß „Crati“, oder aber die größten Stauseen „Lago di Cecita“, „Lago Arvo“ und „Lago Ampollino“. Auch traumhaft zeigt sich die wunderschöne Küste mit ihren herrlichen Sandstränden und Buchten, die sich über 780 km Länge erstreckt.

Seit 1970 ist „Catanzaro“ die Hauptstadt von Kalabrien. Einst wurde sie im 10. Jahrhundert als byzantinische Festung erbaut und befindet sich auf dem engsten Punkt der Halbinsel. Die nette Altstadt liegt auf drei Hügeln und bietet einen Kontrast von Alt und Neu sowie einen herrlichen Blick über das Umland.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das Historische Zentrum mit Dom, es ist das Verwaltungs-, Handels- und Kulturzentrum Kalabriens, ferner das Theater und Museen sowie der ca. acht Kilometer lange herrliche Strand und ein Fischereihafen.

Sehr interessant sind auch die Reste antiker Bauwerke von „Lokroi“ und „Sybris“ sowie die antiken Architekturfragmente im „Museo Nationale della Magna Grecia“ in „Egio Calabria“.Wichtig sind auch die zahlreichen Befestigungsanlagen, die noch aus der normannischen Herrschaft stammen und sehenswert sind.

Wer Catanzaro besucht, der sollte auch nicht versäumen, ihre kulinarische Spezialitäten zu probieren wie die „Morzeddhu“. Es ist eine typische Spezialität der Stadt, die früher hauptsächlich von Arbeitern und Handwerkern als Zwischenmahlzeit gegessen wurde.

Kalabrien ist stolz auf Brauchtum und Volkskunst.

Das sehr schöne traditionelle Kunsthandwerk erkennt man in der Holzschnitzerei, Weberei, Korbflechterei sowie in der Herstellung von Keramikwaren.

Im Gebirge der „Sila“ und der „Serre“ werden Pfeifen und Musikinstrumente fein geschnitzt und in „Aspromonte“ erhalten Haushaltsgegenstände religiöse Motive, in den Webereien werden Stoffabfälle unterschiedlichster Materialien wie Baumwolle, Leinen und Hanf zu Flickenteppichen und Stoffen verarbeitet, den „pezzare“, sie sind wirklich sehenswert!

Kalabrien hat drei Klimazonen,

so herrscht im Westen, am Tyrrhenischen Meer, subtropisches Klima, am Ionischen Meer heißes, trockenes und niederschlagsarmes Klima, in den hohen Gebirgszügen herrscht kühleres Klima und in den Wintermonaten fällt Schnee bis auf 1200 Meter.

Im Sommer liegt die Temperatur aber immer über 30 °C und erreicht oft auch 40 °C. So gehört Kalabrien mit seinen 320 Sonnentagen im Jahr zu den sonnigsten Regionen Europas.

Besonders reizvoll sind auch die im „Aspromonte“ Gebiet liegenden dichtesten Waldgebiete Italiens, in der die typische Zitruspflanze „Bergamotte“ gedeiht, auch ist die Gegend reich an Pilzen. Nicht zu vergessen sind die in den Wäldern lebenden Wölfe, Wildkatzen und Schlangen.

Im Gegensatz dazu gedeihen in den Küstenregionen zahlreiche Palmen, Kakteen, Opuntien, Agaven, Pinien, Oliven-, Zitronen- und Orangen- sowie Eukalyptusbäume.

Um die reiche Flora und Fauna zu schützen, wurden drei Regionalparks eingerichtet, im Norden befindet sich der größte italienische Nationalpark „Parco Nazionale del Pollino“, im Süden befindet sich der „Parco Nazionale della Sila“ sowie der „Parco Nazionale del‘ Aspromonte“.

Was wäre Kalabrien ohne seinen Wein ?

Der Weinanbau spielt hier eine wichtige Rolle. Besonders

die DOC-Regionen bei „Cirò“ sowie in „Lamezia Terme“ im Savutotal, auch bei „Reggio Calabria“ gedeihen die Rot-, Rosato- und Weißweine, die besonders gut und auch weltbekannt sind. Nicht zu vergessen ist der Bio-Wein, der fantastisch schmeckt !

Auch die Land- und Forstwirtschaft Kalabriens spielt eine sehr große Rolle, dazu gehört der Fischfang, die Viehhaltung sowie die Produktion verschiedener Käsesorten und nicht zu zuletzt das wunderbare Olivenöl „Carolea“, das typisch für Kalabrien ist. In den fruchtbaren Ebenen, an den Küsten sowie den Flußtälern werden Zitrusfrüchte, Oliven, zahlreiche Obst- und Gemüsesorten sowie die roten Zwiebeln angebaut.

Ganz wichtig und nicht zu vergessen ist die italienische Gastfreundschaft und Lebensfreude, die gepaart ist mit der fantastisch mediterranen Küche, die ihres gleichen sucht.

Man muß viel Zeit mitbringen, denn man wird in den Restaurants wie ein alter Bekannter, auf den man schon lange gewartet hat, liebevoll begrüßt und dann mit den regionalen Spezialitäten verwöhnt. Man erlebt hier wirklich genußvolle Momente und fühlt sich wie zu Hause. Zum Schluß wird das Essen meistens mit einem Espresso (Caffé) abgeschlossen.

Fotos: S. Lüddecke, Regione Calabria, Woitek Zola

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