Sigrun Lüddecke

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DER FRÄNKISCHE ROTWEIN-WANDERWEG VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE

Nach fünf Stunden Bahnfahrt erreiche ich „Würzburg“, von hier geht es noch mit dem Bus weiter nach Wertheim bis ich dann endlich nach insgesamt acht Stunden das nette Dorf „Bürgstadt“ erreicht habe. Es ist eine Gemeinde von „Miltenberg“ die sehr mit Tradition, dem Weinanbau und der Natur verbunden ist. Das zeigen auch die zahlreichen Wanderwege, die durch eine herrliche Natur mit Wäldern, Wiesen und Weinbergen führen.

Der Bus hält direkt vor dem 4-Sterne Landhotel „Gasthof zum Adler“, wo ich bereits von der Inhaberin Frau Bachmann erwartet werde. Dann checke ich ein und bin von meinem netten und auch sehr großen Zimmer begeistert.

Das Hotel liegt ca. 10 Minuten vom Main entfernt, so daß ich beschließe, schnell noch einen kurzen Spaziergang dorthin zu machen, bevor ich mich im Hotel zum Essen treffe. Auf dem Weg dorthin komme ich vorbei an historischen Bauten aus dem17. Jh., kleinen Geschäften und sehr hübschen alten Fachwerkhäusern sowie einer wunderschönen Landschaft mit dem Main und Weinbergen, dann geht es eilig zurück.

Im gemütlichen Garten des Hotel Adler warten schon die Kollegen, denn hier lockt schon ein leckeres einheimisches „Slow Food“ Essen (Genuß-Häppchen) mit leichten Weinen vom „Bürgstadter Centgrafenberg“ www.weingut-stich.de sowie dem Bio Weingut „Hench“ www.weingut-hench.de aus dem Hunsrück, das auf ganzheitlich ökologische Bewirtschaftung spezialisiert ist.

Wir genießen nun die nicht alltäglichen, aber sehr leckeren „Genuß-Häppchen“ sowie die Informationen der beiden Winzer Burkhard Hench und Gerhard Stich über die dazu gereichten Weiß- und Rotweine , die köstlich schmecken. www.adler-buergstadt.de .

Das Wetter meint es gut mit uns.

Nach der leckeren Verkostung mit zahlreichen interessanten Weininformationen starten wir nun unsere Rotweinwanderung. Sie führt vorbei an tiefen Wäldern, herrlichen Wiesen, Tälern und Weinbergen, die vom Main begleitet werden. Dann geht es durch die „Top-Rotwein-Lagen“ von Churfranken in Bürgstadt, die vom Bio Winzer B. Hench geführt werden. Dabei genießen wir einen wunderschönen weiten Rundumblick in das herrliche churfränkische Maintal mit seinen kleinen verträumten Dörfern. Der insgesamt 70 km lange Rotwein-Wanderweg ist das Zuhause des Spätburgunders, der hier gedeiht und eine besondere Weinkultur entwickelte.

Es ist spät geworden und wir kehren in der „Häckerwirtschaft“ des Weinguts Stich ein, es ist ein historisches Haus mit alten Verzierungen aus gelben Klinkersteinen und rotem Sandstein aus der Jahrhundertwende. Hier wird noch die Tradition der Häckerwirtschaften gelebt, die bis ins Mittelalter zurück geht. Hier treffen sich Einheimische und Gäste, die gerne in den gemütlichen Winzerstuben sitzen und sich mit fränkischen Spezialitäten sowie den wunderbaren Weinen verwöhnen lassen. Es ist eine einzigartige und ungezwungene Atmosphäre, in der man sich unglaublich wohlfühlt.

Heute geht es nach Erlenbach,

sie ist die größte Stadt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg sowie der größte Industrie-Standort im Landkreis. Von hier geht es nun zur zweiten Rotweinwanderung. Die Lage ist ideal für den Weinanbau, denn sie zeichnet sich durch das warme Mikroklima und die typischen Terrassenhänge aus, die aus alten Bundsandsteinmauern bestehen.

Reinhold Hillerich, der uns durch die Terrassensteillagen des Hochberges führt, ist der erste Hersteller von „Churfränkischem Portwein“. Er baut Trauben für Rot- und Weißweine an und sein Weingut befindet sich inmitten der Weinstadt Erlenbach. Wir machen nun eine kurze Pause, in der die versprochene „Portweinverkostung“ begeistert. www.weingut-hillerich.de

In dieser Gegend bauen auch haupt- und nebenberufliche Winzer ihren Wein wie Spätburgunder und Portugieser, aber auch Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling an. Ich bin von der wunderschönen Landschaft mit ihren Weinbergen, Wäldern, dem Main sowie saftigen Wiesen und Tälern begeistert.

Nun ist es Mittagszeit und wir erreichen „Miltenberg“

und werden im ältesten Gasthaus Deutschlands, dem Gasthaus „Zum Riesen“ speisen. Seine Geschichte beginnt um 1158 und 1168 mit Kaiser Barbarossa, der dort zu Gast war. Heute ist es ein uriges und gemütliches Wirtshaus in einem mittelalterlichen Gebäude, das herzhafte deutsche Küche wie Schweinshaxen, Bratwürste und andere deftige Leckereien serviert. www.riesen-miltenberg.de

Gestärkt machen wir nun eine Stadtführung durch Miltenberg,

die auch „Perle des Mains“ genannt wird. Sie begeistert mit ihren alten und sehr schönen Fachwerkhäusern, die sich auch um den alten Marktplatz befinden. In der Mitte des Platzes steht der Marktbrunnen, den der Bildhauer Michael Junker im Jahre 1583 aus rotem Sandstein baute und mit tanzenden Putten verzierte, auch die Kirche „St. Jakobus“ liegt nicht weit von hier entfernt.

Im hinteren Teil des Platzes befindet sich der „Schnatterlochturm“, der Durchgang zum Wald sowie auch zur Hochburg Mildenburg ist. Dieseist nur über zahlreiche ungleiche Stufen zu erreichen und wurde um 1200 erbaut. Seit 2011 ist die Hochburg nun saniert und beherbergt das „Museum. Burg. Miltenberg“ mit einer Ausstellung mit 170 Kunstwerken des 20. und 21. Jahrhundert. Besonders reizvoll ist der weite Blick aus der 6. Etage der Mildenburg über die Stadt Miltenberg, der sich wirklich lohnt.

Im Anschluß besuchen wir noch die Brauerei „Faust“, die schon seit 1631 existiert und Bierspezialitäten sowie Bierraritäten zaubert. Diese gewinnen seit Jahren bei internationalen Wettbewerben viele Preise wie den „World Beer Cup“ bis hin zum „European Beer Star“ und der „Eisbock“ wurde sogar als bestes Starkbier der Welt ausgezeichnet. Leider kann ich da nicht mitreden, denn ich bin kein Biertrinker, meine Liebe gehört dem herrlichen Wein!

www.https://de.wikipedia.org/wiki/Brauerei_Faust_Miltenberg

Nach soviel Besichtigungen und wunderbaren Eindrücken

geht es nun nach „Großheubach“, das im Maintal und nahe den Ausläufern des Odenwaldes und Spessart liegt. Hier befindet sich auch das Gast- und Weinhaus „Zur Krone“, wo wir zu Abend essen.

Wir werden herzlich auf der gemütlichen und wunderschönen Terrasse mit Sekt und wunderbarem Wein von Frau Reste, der Inhaberin, begrüßt. Wir erfahren, daß das stilvolle Gasthaus bereits seit 1969 in zweiter Generation die Gäste mit Liebe und frischen Produkten aus der Region verwöhnt. Dann werden wir in Tischdekoration gepaart mit einen rustikalen Charme sehr begeistert.

Hier erwartet uns ein großartiges Menu:

Als Aperitif wird uns ein sehr guter 2013 Silvaner Sekt vom Weingut „Fürst Löwenstein“ gereicht, dann folgt das Menü „Tatar vom Rind mit gebackenem Ei und Kräutersalat“, begleitet von einem 2016er „Großheubacher Bischofsberg Chardonnay“ vom Kremer Winzerhof, der passender nicht sein kann.

Anschließend wird „Fisch in der Nudel mit gebratenen Jakobsmuscheln gereicht, der fantastisch exotisch schmeckt. Dazu wird ein 2015er „Bundsandstein Weiss“ vom Weingut Benedikt Baltes gereicht.

Nun sind wir auf das Hauptgericht sehr gespannt, das uns mit „Kalbsrücken und Bries mit frischen Pfifferlingen und Süßkartoffeln“ überrascht. Ein herrlicher 2014er „Centrafenberg Frühburgunder“ vom Weingut Rudolf Fürst rundet das Gericht ab, wir sind begeistert.

Zum Abschluß werden wir mit einem köstlichen Dessert mit Ragout von der Ananas mit Vanille, Pina-Colada Eiscreme und Kokosschaum überrascht, das das herrliche Menü wunderbar abrundet.

Leider geht unser gemütlicher Abend im Gast- und Weinhaus „Zur Krone“ nun dem Ende zu. Unser Menü mit den herrlichen Weinen ist wirklich ein kulinarischer Hochgenuß, der auf der Zunge zergeht. Wir sind sehr begeistert. www.gasthauskrone.de

Unsere Pressereise nach Churfranken entlang des Mains war eine wunderschöne sonnige, informative sowie auch genußvolle Reise. Kulturlandschaften mit ihren historischen Fachwerkhäusern, Burgen und Schlössern sowie den herrlichen Weinlandschaften geben sich hier ein Stelldichein. Leider ging unsere Zeit viel zu schnell vorbei !!!

www.churfranken.de

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