Sigrun Lüddecke

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EIN WUNDERSCHÖNER KURZTRIPP NACH WIEN – IN DIE STADT DER MUSIK

Nach einem kurzen Flug erreichen wir den Flughafen Wien, wo wir schon erwartet werden. Nun geht es bei herrlichem Sommerwetter vorbei an sehr schönen und altehrwürdigen Gebäuden bis wir unserer 4-Sterne-Superior Hotel FALKENSTEINER HOTEL Wien Margareten erreichen, das im September 2013 eröffnete und dessen Interieur von Matteo Thun entworfen wurde.

Schon von weitem erblicken wir eine nicht alltägliche Fassade, die ein wirklich architektonisches Highlight ist und mit seiner ästhetischen und modernen Fassade sehr beeindruckt. Es wurde vom britischen Architekten David Chipperfield entworfen und bietet mit seinen klaren Linien und Formen einrn wirklich stylischen Blickfang und ganz persönlichen Stil und Charakter.

Das Hotel liegt sehr verkehrsgünstig zwischen dem neuen Haupt- und dem Westbahnhof und an der unterirdischen Station Margaretengürtel der Wiener U-Bahnlinie U4. Das Schöne ist, es befindet sich nur 3 Haltestellen von der Wiener Innenstadt bzw. zum Schloß Schönbrunn entfernt.

Nicht alltäglich, aber doch sehr reizvoll wirkt der Eingang, die Lobby, Rezeption sowie der Barbereich mit ihrem Mix aus alten und modernen sehr schönen Kronleuchtern, die durch eine harmonische, klassische Biedermeier Farbgebung geprägt ist. Dagegen wirken die 195 sehr funktional eingerichteten und klimatisierten Zimmer und Suiten mit ihren hellen Wänden und Vorhängen sehr ruhig und fein und entsprechen dem Stil der Wiener Werkstätten. Hier wurde auch an die Allergiker gedacht, denn die hellen Zimmer sind allergiefreundlich und mit Holz-und Parkettböden ausgestattet und die Badezimmer verfügen über eine Fußbodenheizung.

Das Interieur des Hotels ist eine wunderbare Kombination von Biedermeier und Moderne des Star-Designers Matteo Thun, überall erstrahlt ein gemütlicher Komfort, der für angenehme Ruheoasen sorgt.

Nach einer herzlichen Begrüßung

werden wir mit kleinen Leckerbissen und Getränken verwöhnt, dann geht es in unsere sehr schönen Zimmer. Ich habe von dort den nicht alltäglichen Blick von der 3. Etage auf den Innenhof mit seinen gedeckten Tischen, die uns dann auch am Abend zum Dinner einladen. Danach geht es

aber erst einmal ins „Raimund Theater„ wo wir das neue Musical „I am from Austria“ mit den größten Hits von Rainhard Fendrich erleben. Es ist eine Story, die sich mit Witz um Liebe, Freundschaft und Familie dreht und von den Schauspielern fantastisch gespielt wird. Es ist wirklich sehenswert.

Nun ist es spät geworden und uns knurrt der Magen, wir fahren zum „Albertina Platz“, wo sich der „Bitzinger Würstelstand“ befindet. Schon von Weitem sehen wir die Hungrigen, die ungeduldig auf ihre traditionellen Frankfurter (Wiener Würstchen) warten, nun gehörten wir auch zu ihnen. Wir entscheiden uns für drei Sorten Würstchen, die wirklich super schmecken, dann geht es müde ins Hotel zurück.

Der Morgen lädt uns zu einem verlockenden und reichhaltigen Frühstücksbuffet ein, das verführerisch mit regionale Köstlichkeiten, Südtiroler Spezialitäten sowie veganen Speisen begeistert und herrlich schmeckt. Man muß schon Charakter haben, um nicht über die Stränge zu schlagen, denn die Verlockung ist wirklich groß und fast nicht umzusetzen.

Danach machen wir Wien unsicher

und genießen bei der Führung die unglaublich schöne Architektur der „Wiener Moderne“ des Otto Wagner. Er war in der Belle Epoque der bedeutendste österreichische Architekt, Architekturtheoretiker und Stadtplaner Wiens. Zu seinen größten Erfolgrn zählt der 1. Preis für den geplanten Kursalon an der Ringstraße, den er im Wettbewerb 1863 gewann.     

Wagner prägte auch das Bild von Wien mit seinen großartigen Jugendstilbauten sowie den Ornamenten, Fliesen, Marmor, floralen Elementen u.v.m.. Zu seinen wichtigsten Bauten gehören die Stationen der ehemaligen Stadtbahn (U-Bahnlinie U4 und U6) sowie drei Häuser an der Wienzeile 38 mit den Ornamenten von Kolo Moser. Wir sind von der Schönheit der zahlreichen Bauten begeistert.

Bevor es nun bei dem schönen Wetter weiter geht, machen wir Halt im Zentrum der Stadt und kehren im Gasthaus „Plachutta zur Oper“ ein, das eine Institution der gehobenen Klasse ist, denn hier wird wirklich Gastlichkeit gepflegt. Im Garten mit den herrlich großen Kastanienbäumen und Kieswegen sind die Tische schon gedeckt. Die Atmosphäre wirkt sehr entspannt, es ist kein Wunder, denn die Karte lockt mit altösterreichischer Küche und böhmischen Spezialitäten sowie mit dem klassischen Wiener Schnitzel, was riesengroß ist und fantastisch schmeckt. Der Service ist sehr freundlich, geduldig zuvorkommend und auch schnell. Leider müssen wir dann weiter.         www.plachutta.at

Das Kunsthistorische Museum ist unser nächstes Ziel

das zu Wagners 100. Todestag den Bilderzyklus „Stairway to Klimt“ des jungen Gustav Klimt zeigt. Die wunderschönen Gemälde hängen in 12 Metern Höhe über der Eingangshalle und sind in die Säulen- und Arkadenarchitektur des Stiegenhauses eingebettet. Auch das Gemälde „Klimtbrücke“ sowie sein berühmtes Gemälde „Nuda Veritas“ ist dort zu sehen. Wir sind sehr beeindruckt. Unsere Zeit vergeht wie im Flug und wir machen uns nach so vielen wunderbaren Eindrücken auf den Weg zum Hotel. Auf dem Weg dorthin kommen wir vorbei an herrlicher Architektur wie an der Wiener Postsparkasse. Hier erkennt man die Entwicklung vom Historismus zur Moderne, das Gleiche gilt auch für die Kirche am Steinhof. Wo wir auch hinsehen, überall erblicken wir wunderschöne Häuser des Jugendstils, die um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. erbaut wurden, es ist einfach fantastisch.

Zurück im Hotel geht es nun ins Restaurant „Danhauser“, das mit seiner Falkensteiner Alpe-Adria-Kulinarik besticht, denn es lockt mit leichter mediterraner Küche, die den Einfluß des Alpenraums mit neu interpretierten Spezialitäten der Altwiener-Küche gekonnt kombiniert. Es ist ein herrlicher Mix aus lokaler Küchentradition und neuer Leichtigkeit und gutem Essen, das fantastisch mundet.

Wer nach dem Essen relaxen möchte, der ist im „Acquapura City SPA“ im 7. Stock mit Sonnenterrasse, Sauna, Dampfbad, Fitnessbereich und wunderschönem Ausblick über die Dächer der Stadt richtig.  

Nach einer kurzen Verschnaufpause werden wir auf der Dachterrasse zu einem „Dachgeflüster“ mit Roman E. Svabek, Tanzschulbesitzer und Zeremonienmeister am Opernball und Oliver Stamm, ehemaliger österreichischer Volleyballspieler und Mitorganisator des Wiener „Life Ball“, eingeladen und genießen den herrlichen Blick bis zum Stephansdom. Natürlich erfahren wir hier so manche Insider-Geschichten und was Wien so faszinierend und liebenswert macht. Danach lockt das Abendessen auf dem Innenhof des Hotels, was köstlich ist, danach geht es nach Schönbrunn.

Unser Fahrer steht schon bereit,

wir haben nun die Gelegenheit, den Tiergarten Schönbrunn bei Dunkelheit zu besuchen und erleben eine Nachtführung der besonderen Art. Eine fachkundige Mitarbeiterin führt uns durch die Dunkelheit der schlafenden und nachtaktiven Zootiere. Jeder von uns erhält einen Swarovski-Restlichtverstärker zur Nachtführung. So ist es möglich, schlafende und nachtaktive Zootiere zu sehen und authentische Fotos zu machen, ein wenig Glück muß aber schon haben. Wir haben es und erleben heulende Wölfe und durch die Lüfte segelnde Nilflughunde im Flußpferdhaus, es war sehr spannend!

Heute ist leider unser letzter Tag

und wir werden überrascht mit einem „Walzer-Brunch“ mit Roman E. Svabek, dem österreichischen Tanzlehrer, Choreograph und Leiter seiner Tanzschule sowie Zeremonienmeister des Wiener Opernballes. Es ist wirklich interessant, denn wir hören etwas über Tischmanieren, Begrüßung, Vorstellung u.s.w…. . Dann folgen die Walzerschritte, die mir doch sehr schwer fallen, denn ich tanze so gut wie nie Walzer, es macht aber sehr viel Spaß! Zur Erinnerung bekommen wir noch sein Buch „Küß die Hand“ – Heiteres aus der Welt der Etikette.

Nach so vielen Walzerschritten geht es dann zum Vergnügungspark „Prater“, der sich auf einem ca. 6 qkm öffentlichen Areal befindet und ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet für Groß und Klein ist und von März bis Oktober Saison hat.

Schon von weitem erblickt man das „Wiener Riesenrad“, das Wahrzeichen Wiens. Als erstes machen wir eine Führung durch die 250 Attraktionen, die uns vorbei an der hypermodernen Loopingbahn, zu Ballwurf- und Schießbuden, Altwiener Grottenbahn. Hochschau- und Geisterbahnen bis zum Flugsimulator, Autodrom-Bahnen, Hochschau- und Geisterbahnen bis zum Flugsimulator u.v.m. führen. Es ist unglaublich, ich habe das Gefühl, der Prader nimmt kein Ende. Natürlich fahren wir auch Riesenrad, nach einigem Zögern traue ich mich auch auf den „Praterturm“ mit seiner über 100 Meter Höhe, dann geht es ins Gruselkarussell, es macht wirklich Spaß und ich möchte mehr!

Auch an die Kinder ist gedacht, sie sind sehr aufgeregt und freuen sich beim Ringelspiel, Kasperltheater und in der Altwiener Grottenbahn.

Natürlich locken auch zahlreiche Cafés und Restaurants sowie Eis- und Imbiss-Stände, die bei dem Sonnenschein sehr gut besucht sind.

Sehr schön ist es, daß der Prater auch ein Gebiet mit weiten Liegewiesen, schattigen Bäumen und stillen Wegen bietet, so daß man hier seine Ruhr findet und wunderbar relaxen kann. Es ist ideal für Spaziergänger, Läufer, Radfahrer und Reiter, denn es ist ein wunderschönes Erholungsgebiet der Stadt.

Bevor nun unsere schönen Tage zu Ende gehen,

kehren wir noch im großen Biergarten „Schweizerhaus“ ein, der aus allen Nähten platzt. Geboten werden hier die klassischen Spezialitäten der Wiener Küche wie Gulasch oder Schnitzel sowie die berühmten „Schweinsstelzen“ und „Erdäpfelpuffer, die hier das Markenzeichen sind. Eine weiteres Highlight ist das „Budweiser Budvar Bier“, zu dem es frisch „geradelten“ Bierrettich gibt. Dann werden wir mit riesigen „Schweinsstelzen“ verwöhnt , die frisch vom Grill kommen und richtig saftig und außen knusprig und riesengroß sind, dazu gibt es Krautsalat und das kalte wunderbare Budweiser Bier. Wir sind begeistert, es ist auch so gemütlich, daß man einfach die Zeit vergißt. Das Schweizerhaus ist von 15. März bis 31. Oktober geöffnet.    www.schweizerhaus.de

Das 4-Sterne-Superior Falkensteiner Hotel Wien Margareten ist ein wunderbares Refugium und bietet uneingeschränkt alles, was anspruchsvolle Gäste erwarten: Luxus, modernen Komfort, Ruhe sowie traditionelle Gastfreundschaft. Der vorbildliche und liebevolle Service garantiert einen „paradiesischen“ Aufenthalt und das Gefühl zuhause zu sein. Das Hotel ist ein wahrer Geheimtipp für Feinschmecker, Familien sowie Geschäftsleute und Freunde der Künste.    www.falkensteiner.com

Fotos: S. Lüddecke, Florian Albert, Volker, Hotelangestelter

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